BEHANDLUNGSMETHODEN

Bei der Behandlung verwenden wir verschiedene Behandlungsmethoden. Bei Stimmungsstörrungen und Ängsten verwenden wir oft die kognitive Verhaltenstherapie oder EMDR. Darüber hinaus verfügen wir über umfangreiche Erfahrung auf dem Gebiet der Systemtherapie und der Hypnose. Wenn Sie mehr wissen wollen über die verschiedenen Behandlungsmethoden, bitte klicken Sie dann auf die entsprechende Behandlungsmethode in der Liste oder scrollen Sie nach unten. Die nachstehende Liste ist sicher nicht vollständig. Es gibt ständig neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Behandlungsmethoden an denen wir teilnehmen und uns dementsprechend nachschulen lassen. Sind Sie auf der Suche nach einer speziellen Behandlungsmethode? Bitte nehmen Sie mit uns Kontakt auf indem Sie auf den Anmelde / Kontaktknopf klicken.

Wir verwenden unter anderem die folgenden Behandlungsmethoden:

  • Kognitive Verhaltenstherapie
  • EMDR
  • Hypnose
  • Psycho-edukation
  • Paartherapie
  • Systemtherapie

Kognitive Verhaltenstherapie (KVT)

Wir alle haben manchmal Probleme in unserem Leben. Meistens gelingt es uns um diese Probleme selber zu lösen, aber manchmal braucht man dabei ein bisschen Hilfe. Kognitive Verhaltenstherapie ist ein Weg um besser zu verstehen wie bestimmte Probleme entstehen und zu lernen sie zu lösen und damit umzugehen. Was wir denken, wie wir uns fühlen und uns verhalten, hängt eng miteinander zusammen – und alle diese Faktoren haben einen entscheidenden Einfluss auf unser Wohlbefinden. In der kognitiven Verhaltenstherapie untersucht der Patient mithilfe des Therapeuten die Beziehung zwischen sein Verhalten, seinen Gedanken und Gefühlen. Auf dieser Art und Weise lernt und entdeckt der Patient hilfreiche Gedanken und Verhaltensweisen umso mehr Kontrolle über die eigenen Gefühle zu bekommen und wieder positiver durchs Leben zu gehen zu können.

EMDR (Eye Movement Desensitization and Reprocessing = Desensibilisierung und Aufarbeitung durch Augenbewegungen)

Wir alle erleben in unserem Leben manchmal schockierende Erlebnisse. Jeder Mensch ist anders und wie ein Mensch auf eine bestimmte Situation reagiert, wie schnell und wie er sie verarbeitet ist pro Person unterschiedlich. Intensive Erlebnisse speichern wir in unserem Langzeitgedächtnis. Wenn ein heftiges Erlebnis richtig verarbeitet wird, wird die dazugehörende Emotion langsam an Kraft verlieren. Es kann passieren, dass man etwas schlimmes erlebt und es nicht richtig verarbeitet. Die Ursache dafür kann sein, dass man entweder nicht die Zeit hat oder sich nimmt um es zu verarbeiten. Ein anderer Grund kann sein das einfach zu viele schlimme Sachen hintereinander passiert sind. Oder die bestimmte Situation zu heftig war, um nochmal daran zu denken und so zu verarbeiten. Wenn das Erlebnis nicht richtig verarbeitet wird, wird es im Langzeitgedächtnis gespeichert mit der dazugehörenden schlimmen Emotion die nicht an Kraft verliert. Das Gefühl ist so stark als ob es gerade erst passiert ist. Das kann sich in Beschwerden wie Erinnerungen an das Trauma (tagsüber in Form von Tagträumen oder Flashbacks / nachts in Angstträumen), Konzentrationsproblemen, Wutanfällen / Weinkrämpfen, Vermeidungsverhalten etc. äußern.

EMDR ist eine Therapie um traumatisierten Menschen zu helfen. Während der Therapie fragt der Therapeut den Patienten um an das schlimme Erlebnis zu denken. Die Erinnerung wird aus dem Langzeitgedächtnis ins Kurzeitgedächtnis / Arbeitsgedächtnis geholt. Während der Patient daran denkt, wird auch gefragt ob er den Fingern des Therapeuten mit seinen Augen folgen kann. Weil das Arbeitsgedächtnis durch die doppelte Aufgabe so überbelastet wird, ist kein Platz mehr für die heftige Emotion. Die Emotion verliert an Kraft. Schließlich werden die heftigen Emotionen weniger intensiv und mit einer anderen Bedeutung ins Langzeitgedächtnis gespeichert. Das schlimme Erlebnis wird so langsam verarbeitet und nimmt einen weniger wichtigen Platz im Langzeitgedächtnis ein.

EMDR hat sich als eine sehr wirksame Therapie erwiesen. Oft braucht der Patient nur wenige Therapiestunden um die Beschwerden zu lindern. Die Therapie kann jedoch sehr ermüdend und intensiv sein.

Hypnose

Bei der Hypnose ist es genau so wichtig zu wissen was Hypnose ist und was Hypnose nicht ist.

Was ist Hypnose:

Hypnose ist eine Form der geführten Aufmerksamkeit. Es ist ein tief entspannter Wachzustand, dessen Besonderheit eine extrem eingeschränkte und auf wenige Inhalte ausgerichtete Aufmerksamkeit ist. Diese Aufmerksamkeit wird vom Therapeuten geführt umso den Geist oder das Gehirn des Patienten untersuchen zu können. Dabei kann man die Gegenwart untersuchen (z.B. bei Ängsten und Stimmungsstörungen). Auch die Vergangenheit kann untersucht werden (Regressionstherapie), um die Ursachen für Ängste und Stimmungsstörungen zu finden. Hypnose kann man auch anwenden bei:

  • Schmerztherapie
  • Schlafstörungen’
  • Selbstvertrauen, Umgang mit anderen
  • Reizdarmsyndrom
  • Selbstbild
  • Entscheidungen treffen
  • Traumaverarbeitung
  • Und vieles mehr

 

Was ist Hypnose nicht?

Hypnose ist kein Theaterstück und kein Instrument um Menschen zu zwingen etwas gegen ihren Willen zu tun, wie man vielleicht ab und zu im Fernsehen sieht. Obwohl Hypnose vom altgriechischen Wort “Hypnos”  kommt und Schlaf bedeutet, hat Hypnose nichts mit Schlafen zu tun. Während der Therapie ist der Patient stets wach und im Stande zu reagieren.

Paartherapie

In jeder Beziehung gibt es Zeiten in denen es schwierig ist um einander in der Beziehung zu finden. Partnerschaften sind in Gefahr, wenn kein Austausch mehr stattfindet. Oft gelingt es einem Paar die Probleme selber zu lösen aber manchmal ist die Entfernung zu groß geworden und kann Paartherapie helfen. Aufgabe der Paartherapie ist es, Paare wieder in den Dialog kommen zu lassen, sich auf einer tieferen Ebene kennenzulernen und sich somit dem Partner wieder zu nähern.

In der Therapie wird versucht gemeinsam heraus zu finden, was der Grund für das sich Auseinanderleben des Paares ist. Es werden keine Schuldigen gesucht, aber indem die Probleme erkundet werden kann man seinen eigenen Anteil an der Situation erkennen, Probleme lösen und es in der Zukunft anders machen.

Es gibt viele Gründe eine Paartherapie zu machen. Wenn die Beziehung in einer Sackgasse steckt, wenn man sich andauernd streitet, wenn es nicht mehr gelingt einander zuzuhören, es keine Leidenschaft mehr gibt oder der Partner fremd gegangen ist. Das alles sind gute Gründe eine Paartherapie zu machen.

Im Rahmen der Therapie wird identifiziert wie und welche Muster entstanden sind, was das Paar verbindet und auseinander treibt. Was sind andere wichtige Faktoren für die Beziehung? Dies alles und Ihre Wünsche sind ein guter Ansatzpunkt um eine Therapie zu beginnen.

Was ist Systemische Therapie?

Die Systemische Therapie betrachtet den Menschen als Teil eines Systems. Alle Personen in einem System hängen unmittelbar miteinander zusammen beispielsweise in einer Familie. Veränderungen in einem System wirken sich daher auf alle Mitglieder aus. In den meisten Fällen verläuft die Kommunikation innerhalb des Systems positiv. Manchmal aber führen gestörte Beziehungen oder ungünstige Kommunikationsmuster innerhalb des Systems zu einer Beeinträchtigung der psychischen Gesundheit einzelner Mitglieder. Es kommt zu Streit oder Entfernung. Wenn es nicht klappt die Probleme selber zu lösen kann Systemische Therapie helfen. Systemische Therapie untersucht die Beziehungen und Kommunikationsstrukturen in einer Gruppe. Die Therapie ist nicht auf den Einzelnen gerichtet sondern darauf wie die Beziehungen in der Gruppe verbessert werden können.

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